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4. Januar 2008
Bayerns Justizministerin Beate Merk wendet sich gegen GdP-Vorsitzenden:
"Ich bleibe dabei: Was wir brauchen, sind spezielle Instumentarien für jugendliche
Intensivtäter!"
Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat in der Debatte um ein härteres
Jugendstrafrecht die Äußerungen des GdP-Vorsitzenden Freiberg scharf zurückgewiesen,
das Problem seien nicht fehlende Gesetze, sondern eine "zu lasche Justiz": "Wir
hatten in der bayerischen Justiz wiederholt Fälle, in der die Richter bei jugendlichen
Gewalttätern das Strafhöchstmaß ausgeschöpft und dabei ausdrücklich kritisiert haben,
dass das Jugendstrafrecht ihnen keine weiteren Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Ich
nenne nur den Fall des Mörders der kleinen Vanessa in Gersthofen. Gerade um diese Fälle
von Tötungsdelikten oder anderer Delikte extremer körperlicher Gewalt geht es aber doch
in der Diskussion! Wenn Herr Freiberg mehr Polizeistellen fordern will, ist das seine
Sache. Er sollte das dann aber nicht auf Kosten eines differenzierten Jugendstrafrechts tun!"
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