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Konzept
In der Arbeitstherapie haben Gefangene verschiedene Aufgaben und Arbeiten zu erledigen.
In den Bereichen wie z.B. Holz, Metall, Ton etc. bietet sich ein breites Spektrum an Möglichkeiten,
um die Gefangenen an Arbeit heranzuführen.
Die einzelnen Lern- und Arbeitsbereiche sind aufeinander aufbauend und werden stetig anspruchsvoller.
Die Gefangenen sollen lernen, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, Platzgebundenheit
und einen geregelten Tagesablauf zu erfahren. Ein weiteres Ziel ist, sich in einer Betriebshierarchie
einordnen zu können und einen kollegialen Umgang mit ihren Vorgesetzten, Mitgefangenen und später mit
ihren Arbeitskollegen zu pflegen. Diese Fähig- und Fertigkeiten sind eine gute Vorraussetzung für eine
erfolgreiche Lehre bzw. erfolgreichen Beruf.
Des Weiteren sollten in der Arbeitstherapie Gruppengespräche stattfinden. Hier wird der Arbeitsverlauf
reflektiert, verschiedene Probleme erörtert und somit auf die zukünftige Arbeitswelt vorbereitet.
Auch gibt es die Möglichkeit, Schul- und Sportunterricht anzubieten. Hierbei können Defizite, z.B.
in Mathematik und Deutsch ausgeglichen werden. Im Sportunterricht lernen die Gefangenen, Regeln einzuhalten,
Aggressionen abzubauen und sich in ein Team zu integrieren.
Ein solches Konzept kann zu einem erfolgreichen Aufbau bzw. zu einer erfolgreichen Förderung
der motorischen, geistigen und sozialen Fähigkeiten des Gefangenen beitragen und entspricht somit
dem Behandlungsauftrag des Bayerischen Strafvollzuges.
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